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Flughafen Frankfurt

Fasbender: „Keine Rechtsgrundlage für Änderung der Betriebsgenehmigung. Lärmobergrenze nur in enger Kooperation mit Fraport und Airlines möglich.“

12.10.2016
reb_20150723_081(1).jpgFrankfurt am Main. Die VhU hat die Koalition aus CDU und Bündnis 90 / Die Grünen aufgerufen, nicht länger mit einer Änderung der Betriebsgenehmigung des Flughafens Frankfurt zu drohen, um eine Lärmobergrenze einzuführen. „Dafür gibt es keine Rechtsgrundlage. Eine Lärmobergrenze ist nur in enger Kooperation mit Fraport und wichtigen Airlines wie Lufthansa und Condor möglich“, erklärte VhU-Hauptgeschäftsführer Volker Fasbender heute anlässlich der Landtagsdebatte.

Fasbender bekräftigte die Kooperationsbereitschaft der Wirtschaft: „Wir wollen und wir können einen verbesserten Lärmschutz und ein weiteres Wachstum des Flughafens erreichen. Dabei dürfen die Kapazität und der Betrieb des Flughafens nicht weiter beschränkt werden. Die langfristige Zahl von bis zu 701.000 Flugbewegungen pro Jahr in Frankfurt darf nicht in Frage gestellt werden.“


Statt die Luftverkehrswirtschaft zu bedrohen, sollte sich die Landespolitik für eine Entlastung der heimischen Airlines einsetzen, etwa durch Abschaffung der Luftverkehrsteuer, damit Lufthansa und Condor mehr Geld in neues und lärmarmeres Fluggerät investieren können.



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