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Regierungskoalition zur Lehrerfortbildung und Schulevaluation

Wirtschaft lobt Neuausrichtung des Fortbildungsangebots und der Schulleiterqualifizierung, kritisiert aber Abschaffung des Schul-TÜVs

31.05.2017
Frankfurt. Der heute im Landtag diskutierte Entschließungsantrag der Regierungsfraktionen zur Neuausrichtung der Lehrerfortbildung und Schulevaluation professionalisiert aus Sicht der hessischen Wirtschaft die Personalentwicklung der Lehrer und Schulleiter, verschlechtert aber das Qualitätsmanagement.
„Gute Schüler brauchen gute Lehrer auf dem aktuellen Stand des Wissens. Wir freuen uns deshalb sehr, dass die staatliche Fortbildung für hessische Lehrkräfte und Schulleitungen neu strukturiert, besser gebündelt und erstmals auch um ein System der Personalentwicklung ergänzt wird. Gute Schulen brauchen aber wie alle anderen Organisationen auch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Hier fällt die neue Schulevaluation stark hinter das bislang erreichte Niveau zurück, weil externe Experten nur noch vereinzelt statt wie bisher systematisch und verpflichtend als Schulinspektion einbezogen werden“, fasste Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), die Bewertung des Antrags der Regierungsfraktionen zusammen.

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